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News
Nachruf auf Björn Waldegård
Ich kannte Björn schon von seiner ersten RAC Rallye im Jahre 1965 bis hin zu seiner letzten Rallye die er im Wettbewerb fuhr, die 2013 Classic Safari. Bei der Monte Carlo Rallye von 1969 und 1970, die er gewann, war ich als Reporter unterwegs. Ich war nie sein offizieller Beifahrer, fuhr aber oft mit ihm bei slowly sideways Rallyes und ich kann nur bestätigen das es keinen netteren Menschen gab. Technisch sehr kompetent und hinter dem Lenkrad ein Naturtalent, wir trauern alle um ihn. Meine liebste Waldegard Story ist eine die mir Tony Fall von der 1965er RAC erzählte: Tony fuhr mit seinem Mini Cooper nur vier Startnummern hinter Björn im VW 1600. In einer der langen WPs im Kielder Forest sahen sie den VW abseits der Straße und die beiden arbeiteten heftig um den Wagen wieder flott zu bekommen. Tony dachte: „den sehen wir nie wieder“. Kurz vor Ende der Prüfung aber näherte sich ein schnelleres Autos dem Mini Cooper und es war der VW 1600 von Waldegard. John Davenport
 
Nachruf auf Björn Waldegård
Seit Freitag, den 29. August, ist die Rallyewelt um einen seiner ganz Großen ärmer geworden. Björn Waldegard verstarb viel zu früh an seinem Krebsleiden. Er wollte noch zum diesjährigen Eifel Rallye Festival kommen, rief aber eine Woche vorher an und entschuldigte sich. Er habe zu starke Schmerzen im Rücken und müsse ins Krankenhaus, um wohl etwas an der Bandscheibe gemacht zu bekommen. Verstehen könne er das nicht, was auch für ihn bei dem Beruf überraschend war, hatte er doch noch nie Rückenprobleme gehabt. Nun, es war aber leider nicht der Rücken... Björn fuhr das erste Mal schon bei unserer zweiten Hunsrück Rallye im Jahre 1993 bei slowly sideways mit. Er mochte diese Art der Geschichtspflege und wollte nur ein schönes Wochenende mit netten Menschen und deren schönen Autos verbringen, mehr nicht. Und egal, was wir ihm auch in all den Jahren zum Fahren gaben (teilweise war es schon recht bescheidenes Material), er stellte in seiner bescheidenen Art nie Ansprüche und kam jedes Jahr wieder zu uns. 1993 gab ich ihm meinen Metro und setzte mich daneben. Mit seiner Linksbremstechnik waren recht schnell die Bremsen zu heiß und er sagte nur kurz "Wir haben keine Bremsen mehr, aber das macht nichts" und fuhr einfach weiter. Er trat dann halt öfters auf dem Pedal rum, um noch etwas Druck zu bekommen und trotzdem flogen wir unvermindert quer auf eine Kuppe zu. Ich dachte, jetzt sterbe ich und der Metro ist Vollschrott. Björn aber hatte alles im Griff und mir war klar: diese Jungs sind von einem anderen Stern. Noch im Winter 2013 überraschte mich Björn bei unserer gemeinsamen Lieblingsrallye, der East African in Kenia. Er war am dritten Tag durch einen vielfachen Überschlag ausgeschieden und anstatt sich schmollend zu verabschieden, bleib er nach einem kurzen Krankenhauscheck noch bei uns und verfolgte die Rallye im Tross als Zuschauer bis zum Ende mit. Das war Björn: bescheiden, zufrieden, ausgeglichen, bodenständig, ohne jede Starallüren. Am liebsten in Ruhe gelassen aber immer dabei und gerne mit einem kalten Bier in der Hand. Auch kam nie ein böses Wort über seine Lippen. Viele halten ihn für den Besten überhaupt, was sicher eine Definitionsfrage ist, nicht immer und überall der schnellste, aber immer mit Köpfchen unterwegs. Er gewann die RAC, als sie noch blind gefahren wurde, er siegte auf Asphalt und Schotter, im Sommer wie im Winter, beim Sprint und bei der Langstrecke in Afrika war er eine Klasse für sich. Da lächelte er im hohen Alter am neunten Tag der Safari mit weit über 60 noch über die Jungen als er ihnen mal wieder um die Ohren gefahren war und diese vor sich hin stöhnten: "Was ist denn, 85 Kilometer? Eine WP kann doch gar nicht lang genug sein". So einen gab es nur einmal. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Anita und seiner Familie, die er so über alles liebte. "Reinhard Klein"
 
Thüringen Rallye 2014 review
Although we did not have as many cars as we had expected on the Thüringen Rallye, the event on the fast tarmac roads in central Germany was a big success for Slowly Sideways. The weather was beautiful and the show which we made as a support event for the sixth round of the German Rally Champion was just brilliant. Among our 17 cars were two newcomers: the Lancia Delta Integrale of Sven Rath/Michael Weiss and the Trabant 601 R of Andreas Raab/Mario Franz. And there was one car in a new livery. Andreas Hoppe has re-painted his Opel Ascona B from a copy of Jochi Kleint’s European championship-winning car to the French version driven by Jean-Louis Clarr and entered by Simon Racing at the time. Andreas’s reason for the new design was simple: “There are too many Kleint cars around.”

The Thüringen Rallye also showed how good old and new can work together by the example of the Schlömer family. While Slowly Sideways regular Peter was there in his ever sideways Talbot Sunbeam Lotus, his son Björn drove a newly-built Peugeot 208 R2 and finished 21st overall in the “normal” rally. During the event, Peter was even “upgraded” to a 0-car driver after two regular 0-cars had retired due to an accident and an engine failure respectively. Apart from that, there was even one of the Slowly Sideways cars entered in the normal rally: Claus Aulenbacher drove his 38 year old Lancia Stratos to 18th place overall.
 
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